Unsere Ziele

Die FWG-Fraktion hat sich für die Wahlperiode 2008 - 2014 als Schwerpunkte folgende Ziele gesetzt:

1. Familie, Kinder, Jugendliche

Die FWG bejaht und fördert alles, was dazu beiträgt, dass Familien gern in Gerbrunn wohnen. Was von der politischen Gemeinde getan werden kann, um das Leben und Wohnen der Familien zu erleichtern, findet die Unterstützung der FWG. Sie hat Rabatte für Familien mit Kindern beim Kauf von gemeindeeigenen Grundstücken im Baugebiet Kirschberg II ins Gespräch gebracht und schließlich im Gemeinderat durchgesetzt. Nach mehreren Anläufen war schließlich eine Mehrheit dazu bereit.

Die FWG unterstützt die Gründung eines Familienbeirats auf Gemeindeebene. Die FWG tritt vehement für die Existenz eines gut funktionierenden und personell überzeugend geleiteten Jugendzentrums ein. Die vorübergehende Schließung des Zentrums vor einigen Jahren war ein Fehler und ein schlechtes Signal. Ein Jugendzentrum kann eine Begegnungsstätte für Jugendliche sein, die meist verbandlich nicht organisiert sind. Aufsuchende Jugendarbeit ist eine sinnvolle Ergänzung.

2. Straßenverkehr und Verkehrssicherheit

Die FWG hat Anregungen im Gemeinderat vorgebracht, die eine konsequente Verkehrsberuhigung im Ort anstreben: Wie in etlichen anderen Städten und Gemeinden Deutschlands soll grundsätzlich in Gerbrunn - mit Ausnahme der Straßen, in denen der Omnibus der WVV fährt - rechts vor links gelten. Das führt zu einer deutlichen Temporeduzierung. Ferner sollen die meisten der Tempo-30-Schilder abmontiert werden, da ohnehin in ganz Gerbrunn nur Tempo 30 erlaubt ist. Drei Schilder an den Ortseingängen sollen darauf hinweisen.

3. Kultur

Die FWG-Fraktion strebt an, das kulturelle Angebot unabhängig von den verdienstvollen Bemühungen der Vereine zu vergrößern. Es ist zu prüfen, ob ein "Arbeitskreis Kultur" hilfreich ist. Die Altortsanierung sollte unbedingt einen "Kulturkeller" in den intakten Gewölben vor dem ehemaligen Feuerwehrhaus an der Hauptstraße zu erschließen. Er könnte das Zentrum kultureller Veranstaltungen sein.

4. Baugebiet Kirschberg II

In diesem Punkt zeigt sich, dass die Freien Wähler Raum für die verschiedenen Interessen der Bürgerschaft lassen. Die von Bürgern gewünschten teilweisen Befreiungen von den Vorgaben des Bebauungsplans Kirschberg II werden differenziert betrachtet. Das Abstimmungsverhalten ist demnach unterschiedlich.
Neben der Meinung, die Festlegungen des Bebauungsplans (Traufhöhe, Gaubenbreite, Dachform etc.) seien konsequent einzuhalten, steht die andere Auffassung, den Bauherren größere Freiheiten einzuräumen.
Einhellig ist die gesamte FWG-Fraktion der Meinung (und hat bei diversen Abstimmungen im Gemeinderat entsprechend gestimmt), dass die Verlegung des Kindergartengeländes vom vorgesehenen Standort im Zentrum des Baugebietes Kirschberg II an den Rand (bei ungeeigneter Zufahrt) falsch war und ist.